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Regionalsieg bei Jugend forscht 2018

Catherine Kuchenmeister erzielte am Jugend forscht - Regionalwettbewerb in Erlangen den Regionalsieg in der Sparte "Arbeitswelt".

Das W-Seminar "Urban Gardening" hatte für Catherine gerade erst
begonnen, als sie sich im Schulgarten fragte, weshalb unter dem Walnussbaum keine Pflanzen wachsen.

Die Recherche ergab, dass der Baum den keimungshemmenden Stoff Juglon abgibt, durch den andere Pflanzen in Keimung und Wachstum gehemmt werden.

"Das sollte man mal genauer untersuchen", dachte sich die Biologie-Schülerin, und kochte aus dem Herbstlaub des Walnussbaumes einen braunen Sud. Mit dieser Juglon-haltigen Lösung stellte Catherine Verdünnungsreihen her. So konnte die Wirkung in Abhängigkeit von der Konzentration untersucht werden. Samen von Küchenkresse und Achänen von Rasen-Gräsern wurden mit dem verdünnten Sud auf Watte befeuchtet und über Wochen beobachtet. So entstanden statistisch abgesicherte Versuchsreihen, die durch ihre große Anzahl eine Zufallsbeobachtung ausschließen.

Das Ergebnis: sowohl Keimung und Wachstum bei den einkeimblättrigen Gräsern, als auch bei der zweikeimblättrigen Kresse waren dosisabhängig deutlich gehemmt, bzw. unterbunden.

Juglon aus Walnusslaub könnte damit geeignet sein, um im Privatgarten oder im Ökolandbau unerwünschte Kräuter und Gräser, etwa in Pflasterfugen, zu vermeiden. Juglon könnte als natürliches, ökologisch unbedenkliches Herbizid zum Einsatz kommen.

Catherine stellte ihre Forschungsarbeit auf dem Jugend forscht - Regionalwettbewerb in Erlangen einer mehrköpfigen Jury mit Postern in einem Kurzvortrag vor und überzeugte die Juroren.

Als Regionalsiegerin ihrer Sparte Arbeitswelt wurde Catherine eingeladen auf den Jugend forscht - Landeswettbewerb nach München.

Herzlichen Glückwunsch!