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Rom-Exkursion 2017

Die Rom-Studienfahrt.
Am französischen Nationalfeiertag, dem 14. Juli 2017, startete die diesjährige Oberstufenfahrt
nach Rom. War man bei feuchter Witterung aufgebrochen, so war davon im Caput Mundi so
gar nichts davon zu spüren - im Gegenteil! Bei extremer Hitze ( zwei Mal waren wir sogar mit
Waldbränden konfrontiert!) absolvierte die Gruppe ohne Murren ein umfangreiches, ambitioniertes
Programm. Chapeau!
In der Ewigen Stadt und auch außerhalb zum Beispiel in Tivoli standen Begegnungen mit den
architektonischen Überresten der Antike ebenso auf dem Programm wie Impressionen aus der
Zeit des frühen Christentums, des Mittelalters, der Renaissance, des Barocks, des Risorgimento
und der Zeit des Faschismus. Der historische Bogen wurde aber bis in die Gegenwart geschlagen,
denn gerade in diesem Jahr 2017 gedenkt man der Bedeutung der Römischen Verträge von 1957
in besonderem Maße.
In der 10. Jahrgangsstufe erlebten die Schüler am authentischen Ort die Bedeutung der Akropolis,
nun, ein Jahr später, die Bedeutsamkeit des Kapitols als unsere europäischen Wurzeln und die
Teilnehmer des Israelaustausches durften darüber hinaus den Felsen von Golgatha in Jerusalem
besuchen: Nach den Worten des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss (1950) ist „Europa auf
drei Hügeln erbaut. Auf der Akropolis von Athen, auf dem Kapitol in Rom und auf Golgatha.“
Man darf wohl davon ausgehen, dass es für viel Teilnehmer nicht bei diesem einmaligen Besuchen
bleibt. So hoffe ich, dass bei weiteren Reisen dorthin so manches Gehörte aus den Tiefen der
Erinnerung wieder ins Licht der Gegenwart treten wird.
Dr. C. Kirchner-Feyerabend