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Die Kennenlern-Tage der 5. Jahrgangsstufe in Gunzenhausen

Die letzten drei Tage vor den Herbstferien verbrachten die Fünftklässler des MGN mit ihren Klassenleitern in der Jugendherberge in Gunzenhausen, um sich besser kennenzulernen und eine gute Klassengemeinschaft zu bilden.

Am Mittwoch trafen wir uns morgens im Schulhof und fuhren mit zwei Reisebussen zunächst in etwa 2 Stunden zum Limeseum nach Ruffenhofen. Während die 5a und die 5b gleich das Museum besuchten, führte uns Frau Bauer durch das Außengelände und erklärte uns an einem Modell den Aufbau eines römischen Kastells. Uns gefiel natürlich der Spielplatz mit der Rutsche und der Wippe am besten!

Anschließend bekamen wir eine Führung durch das Museum, bevor wir in einem Gruppenraum das römische Wappentier, die Wölfin, auf eine dünne Kupferplatte stanzen und das fertige Werk als Andenken mitnehmen durften.

Zur Mittagszeit fuhren wir weiter zur Jugendherberge, bezogen dort unsere Zimmer und bekamen als Vesper belegte Brötchen. Danach begaben wir uns auf eine große Wiese und probierten mit den Tutoren, Frau Hassold und Frau Bauer verschiedene Spiele zur Teambildung aus. Zuerst mussten wir nacheinander unter einem Seil, das die Tutoren schwangen, hindurchlaufen, ohne dieses zu berühren und ohne Pausen zwischen den Läufern entstehen zu lassen. Das zweite Spiel war schon wesentlich anspruchsvoller: Wir mussten mithilfe von Pappscheiben einen Abgrund überqueren und die rettende Ziellinie erreichen. Dabei durfte man nicht den Boden berühren, und wenn niemand auf einer Scheibe stand, wurde diese sofort von den Tutoren und Lehrerinnen weggenommen. Aber irgendwann hatten wir alle das Ziel gemeinsam erreicht und nahmen uns das letzte Spiel vor, eine Variante von „Eins, zwei, drei – um!“. War man bei der Reihe der Tutoren und Lehrerinnen angekommen, musste man ein zusammengeknotetes Seil – genannt „Knut“ – schnappen und über die eigene Ziellinie bringen. Wenn wir alle erstarrt stehen blieben, sobald die Lehrer sich umgedreht hatten, durfte der „Knut“ nicht gesehen werden, da sonst das ganze Spiel von vorne losging! Aber schließlich hatten wir auch das geschafft und konnten uns in der Jugendherberge mit Spaghetti und Tomatensoße stärken.

Wer noch nicht müde war, konnte mit Frau Hassold auf eine kleine Nachtwanderung gehen, bei der uns nur am Anfang die Straßenlaternen Licht spendeten. Frau Bauer musste daheimbleiben, da sie ihre Stiefel und Turnschuhe an unsere Tutorinnen abgab, die ihre Zimmertür verschlossen vorgefunden hatten und die Tutorin der 5a, welche den Schlüssel hatte, nicht finden konnten.

Nach der Nachtwanderung hatten wir 20 Minuten Zeit, um uns bettfertig zu machen. Dann sollten wir uns im Schlafanzug und mit geputzten Zähnen im Gemeinschaftsraum treffen. Da alle ihr Kopfkissen mitgebracht und sich in ihre Zudecken gekuschelt hatten, sah der Saal eher wie ein riesiges Bett aus! Nun bildeten wir Zweiergruppen und jedes Paar bekam einen Igelball, mit dem wir uns einander bei gedämpftem Licht und beruhigender Musik massierten. Danach war Schlafenszeit.