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Partizipation am Lernlabor "Geschichte" im Schulmuseum

Von Dr. Martina Switalski

Geschiche kann berühren, nachdenklich machen, entsetzen, aufdecken, aber auch wehtun. Dafür muss sie greifbar und fühlbar werden. So einfach und treffend ist das Konzept hinter dem Projekt "Lernlabore" des Lehrstuhls für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Universität Eriangen-Nürnberg. Die 9d durfte bei der Entwicklung von Lernlaboren zum Thema "Drittes Reich" die Lemarrangements in der Entwicklungsphase testen und kritisch durchlaufen.

Gerade die Beurteilung der einzelnen Stationen war den Lehramtsstudenten im Seminar von Dr. Mathias Rösch besonders wichtig, da die Gegenstände im Museum selbsterklärend sein müssen. Konkret sah das so aus: Man greift in eine verdeckte Kiste um einen unbekannten Gegenstand herauszuholen. Der scheinbare Holzknüppel entpuppt sich als Handgranate, deren Splittern adeln nicht nur Tausenden von Soldaten in den Schützengräben des Ersten und Zweiten Weltkriegs tödliche Wunden beibrachten, sondern deren Gebrauch der nationaI sozialistisehen (Staats)jugend bereits im Sportunterricht und HJ-Training anheimgestellt wurde. Ein Film klärte über den Gebrauch dieser tödlichen Splitterwäffen bis heute auf.