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Kunst in der Mittelstufe

Waldbilder 2

Die Unterrichtseinheit "Waldbilder" umfasste ein Schulhalbjahr. Inhalte waren zunächst die malerisch-räumlichen Mittel der Farbperspektive (Raum durch Kalt-Warmkontrast), der Einsatz des Größe- und Texturgradienten (Einsetzen von Texturen wie Gras, Rinde mit dem Pinsel und Papier-Stempeln, Stiften), die Linearperspektive (Schrägen, Fußlininen), Luftperspektive als das Verblauen von Gegenstandsfarben im Raum durch Trübungs -und Brechungsmischung, Mischtechniken wie das Justieren der Farbmengen, der Einsatz von Komplementärfarben bei der Mischung, Palette und Al-Primamischung, Lasurmischung. Die Bewertung dieser Arbeitsphase erfolgte zum Verständnis gemeinsam und in Abstimmung mit interessierten Schülern. 

Schließlich sollten diese zunächst rein technischen Ergebnisse mit einer "Assoziation, Idee, Aussage, Ereignis, Handlung" im räumlichen und persönlichen Erfahrungszusammenhang der Schüler und Schülerinnen künstlerisch individualisiert werden - bei freier Wahl der Technik. Nach Sichtung künstlerischer Auseinandersetzung zum Thema Wald (C.D. Friedrich, H.Rousseau, H. Matisse, A. Kiefern, Banksy, P.Doig), nach Überlegungen zu symbolischen, sprachlichen und kulturellen Aspekten des Themas,  entstanden Foto- und Materialcollagen, Übermalungen, Einzeichnungen und digitale Bearbeitungen, die unmittelbar persönliche und medial- zeitgenössische Konfliktfelder aufgreifen: Krieg, Flucht-Migration, Klimawandel, Konsum, Natur-Kultur-Gegensatz, Freizeit und Genderthemen. Die Bildtitel zu den Arbeiten wie z.B. "what the Hell, Out of forest, Alien ball, Untergang, Heute wird weniger, Sagen der alten Zeit, der Wald sieht Dich, Snowfall, ...." wollen die Bilder weniger erklären, als vielmehr den Betrachtern assoziative Spuren auslegen.


 

Fachschaft Kunst

Jan Posininsky (Ps), OStR

Andrea Schneider-Deisel (Sd), OStRin