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Ausflug in die katholische Stadtkirche

Die Klasse 8abcd des Katholischen Religionsunterrichts besuchte im März passend zum Thema „Kirche“ das katholische Hilfswerk Caritas am Obstmarkt sowie die Katholische Stadtkirche in der Vorderen Sterngasse.

Überraschenderweise ist Stadtkirche kein einzelnes Kirchengebäude, sondern eine Organisation bzw. ein Zusammenschluss der katholischen Kirche in Nürnberg. Sie koordiniert die pastorale Arbeit, Angebote und Einrichtungen in unserer Großstadt, weil Nürnberg aus zwei Diözesen besteht, deren Sitz jeweils recht weit von Nürnberg weg ist: die Erzdiözese Bamberg und die Diözese Eichstätt.

Die Stadtkirche organisiert und unterstützt kirchliche Angebote in Nürnberg, z. B.:

  • Gottesdienste & Sakramente
  • Seelsorge (Beratung, Begleitung, Hilfe in Krisen)  
  • Jugendarbeit
  • Soziale und Bildungsangebote
  • Kirchen & Citykirchen wie z. B. St. Klara (für alle Menschen zugänglich) 

Die Teamassistentin der Pressestelle, Fr. Seiderer, begrüßte uns in einem großen Konferenzraum und gab uns eine Einführung in die verschiedenen Aufgaben des Hauses. Dann erkundeten wir alle Büros und Angebote, z.B. Angebote für Familien mit Kindern und Ehepaare („Zoff und Harmonie“), die Social Media-Stelle und das Matrikelamt, bei dem die Akten aller in Nürnberg katholisch getauften Christinnen und Christen verwahrt werden. Dort erfuhren wir auch, dass die Kirche das Matrikelwesen erfunden hat: seit der Reformation und dem Konzil von Trient im 16. Jahrhundert wurde die Führung von kirchlichen Registern verpflichtend.

Im EG des Hauses der Katholischen Stadtkirche besuchten wir das „Fenster zur Stadt“, ein Sozialcafé: Es ist ein Café ohne feste Preise, eine Beratungsstelle und Veranstaltungsort für regelmäßige Kulturabende. Es ist aber  weit mehr als nur ein Café. Mit Getränken aus dem Fairen Handel lässt sich dort zur Ruhe kommen. Kompetente Mitarbeiterinnen und ein Team von Ehrenamtlichen nehmen sich kostenlos und unverbindlich Zeit für ein vertrauliches Gespräch und stellen bei Bedarf auch Kontakt zu entsprechenden Beratungsstellen her.

Gegenüber befindet sich das „Fenster zur Welt“, ein großer Eine-Welt-Laden. Das Warensortiment umfasst fair produzierte und gehandelte Lebensmittel, Kunsthandwerk, Kleidung sowie vieles mehr.

Vielen Dank an alle Mitarbeiterinnen der Stadtkirche für die herzliche Aufnahme!

(Text und Fotos: OStRin Kristina Hauf)

 

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